Einstein@home ist ein 2005 gestartetes internationales Projekt, das versucht die von Albert Einstein vorhergesagten Gravitationswellen nachzuweisen.

Die Existenz dieser ist unumstritten, das tatsächliche Wahrnehmen, bzw Messer einer solchen ist bisher noch nie gelungen. Dazu vermessen 3 Detektoren in Hannover, Livingston und Hanford per Laser die Länge von 2 rechtwinklig angeordneten bis zu 4 km langen Vakuumröhren. Beim Aufprall einer Gravitationswelle (z.B. von einer Supernovaexplosion) müsste sich dabei die Länge verändern.

Die Detektoren sind in der Lage Änderungen in der Größenordnung eines Tausendstel Proton-Durchmessers (ca 10−18 m) zu erkennen.

 

Seit März 2009 können die Teilnehmer sich auch an der Analyse von Daten des Arecibo-Radioteleskops in Puerto Rico beteiligen und so direkt zur Entdeckung unbekannter Radiopulsare beitragen. Das Arecibo-Observatorium ist das größte nur aus einem Reflektor bestehende Radioteleskop der Welt. Es untersucht Pulsare, Galaxien, Objekte in unserem Sonnensystem und die Atmosphäre der Erde. Im August 2010 wurde in dieser Suche ein erster bisher unentdeckter Pulsar gefunden.

 

In einer Folge der Sendung alpha centauri des Bayrischen Rundfunks erklärt Prof. Dr. Harald Lesch was Gravitationswellen sind: Folge auf br-online.de. Weitere Folge [Was ist ein Pulsar?].

Audio-Beschreibung Ausführliche Audio-Beschreibung des Projekts: BOINCcast