Dieses Projekt untersucht die Richtigkeit verschiedener physikalischer Theorien zur Beschreibung des Universums und wird in der Arbeitsgruppe von Prof. Benjamin D. Wandelt an der Universität von Illinois betrieben.

Jede Work Unit simuliert ein eigenes Universum mit einer bestimmten Geometrie, einem bestimmten Teilchengehalt und einer vorgegebenen "Entstehungsphysik". Der Client produziert dann auf Basis dieser physikalischen Vorgaben Voraussagen über beobachtbare Größen im Universum. Die Ergebnisse dieser Voraussagen werden dann mit messbaren Größen des Universums verglichen, um festzustellen, welches der vielen physikalischen Beschreibungsmodelle der Realität des Universums am nächsten kommt. Als messbare Größe dient unter anderem die kosmische Hintergrundstrahlung im Mikrowellenbereich, die einerseits aus dem Weltraum zunächst mit Hilfe des WMAP und später auch durch das Planck Teleskop vermessen werden kann und parallel dazu auch von der Erdoberfläche bzw. mit Hilfe von Ballonexperimenten bestimmt wird. Als weitere messbare Eigenschaften dient unter anderem die Expansionsgeschwindigkeit des Universums, die über das Hubble-Teleskop erfasst wird. Weitere Details können in englischer Sprache hier entnommen werden.

Die Projektleitung plant die Vergabe eines Cosmology@home Preises an den Unterstützer, der bis zum 31. Dezember 2008 das Modell berechnet hat, welches am Besten mit den tatsächlich experimentell bestimmten Daten übereinstimmt. Dieser Preis besteht in der Erwähnung des Namens des Preisträgers in der Danksagung einer der erwarteten Publikationen dieses Projekts.



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